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Über mich


„...zuerst der leuchtende Blitz, dann die regnende Wolke. Wo ist der Geist am reinsten? Im Anfang.“

Dieses Zitat von Paul Klee ist ein wunderbares Bild, das den künstlerischen Schöpfungsakt beschreibt, wie er üblicherweise verstanden wird. Meine Werke entstehen jedoch in der Regel ohne anfänglichen Geistesblitz, sondern beginnen mit Leere und Chaos. Und mit der Neugier auf einen sehr spannenden Prozess. Die Ratio kommt erst später zum Einsatz. Zunächst ist das Fühlen und Sehen entscheidend, das „lauschende Schauen“, wie Paul Klee es wohl nennt.

Formen und Farben werden nach und nach zueinander in Beziehung gesetzt, bilden Gruppierungen, setzen sich von einander ab, gewinnen Klarheit durch Unterscheidung, durch Gegensätzlichkeiten. Aber sie kommunizieren miteinander, überlagern sich und beeinflussen sich immer wieder gegenseitig.

Der gesamte Malprozess ist eine spielerische Auseinandersetzung mit dem Chaos und dem Schaffen eines neuen lebendigen Zusammenhangs.

                                                                               

 

                                                                                              Christel Wermuth

                                                                                                                                                                                                                       Juli 2020