" Je ne sais quoi " (2010)

JE NE SAIS QUOI,  2010

Acryl auf Leinwand, 100 x 120

 

" Bei dem Ausdruck „Je ne sais quoi“ handelt es sich um ein Phänomen, das in der Kunstgeschichte immer wieder auftaucht und mit der Schwierigkeit der begrifflichen Definition eines Kunstwerks zu tun hat. Dazu zitiert der Kunsthistoriker Wolfgang Ullrich Marivaux: „Suchen Sie mich nicht unter einer bestimmten Form, ich tauche unter tausend auf und habe keine feste: Deshalb sieht man mich, ohne mich zu erkennen, ohne mich fassen und definieren zu können; man verliert mich aus dem Blick, sobald man mich anschaut, man spürt mich und durchschaut mich doch nicht. “

Christel Wermuth

Quelle: Wolfgang Ullrich: Was war Kunst?, 2006, S. 14

" Solarplexus " (2009)

Christel Wermuth

Solarplexus, 2009, Acryl auf Leinwand, 180x60

 

" Der Solarplexus ist ein Nervengeflecht oberhalb des Bauchnabels und zieht sich sternförmig in alle Richtungen, auch nach innen. Es finden hier die sogenannten Bauchentscheidungen statt. Der Malprozess ist ein ständiges Wahrnehmen und Ausdrücken von Gefühlen mit Hilfe von Farben und Formen. Das Orange-Rot der glühenden Sonne über dem Horizont weckt in uns starke Emotionen. Wir wissen, dass unsere Lebensenergie diesem Punkt entspringt. "

Christel Wermuth